Corona-Pandemie und Auslandsstudium. Oder: Japan bei Nacht…

Ein Erfahrungsbericht: Osaka (Japan) im Herbst 2021.

Habt ihr schon einmal von „Uchi-Soto“ gehört? Oder von der Unterscheidung zwischen „Tatemae und Honne“? Und was ist eigentlich eine „Kagura-Performance“? Oder ein traditionelles „Kabuki“?

Die japanische Kultur ist unglaublich vielfältig und vielschichtig. Faszinierend und gleichzeitig auch fremd für viele von uns. Sie hat eine Jahrtausende alte Tradition und Geschichte. Ihre Anfänge gehen der Legende nach bis auf den mythischen ersten Kaiser Jimmu Tenno zurück, der ein direkter Nachfahre der Sonnengöttin Amaterasu gewesen sein soll. Das so begründete japanische Kaiserhaus besteht bis heute: Die älteste Erbmonarchie der Welt.

Viele von uns haben sicherlich schon den einen oder anderen Kontakt mit der japanischen Kultur gehabt. Sei es über die Medien, einen neuen Trend aus Fernost oder durch Erzählungen. Der sagenumwobene Ehren- und Verhaltenskodex der Samurai („Bushido“) beispielsweise ist genauso weltberühmt und bekannt wie die traditionelle japanische Teezeremonie „Chanoyu“ oder die Kirschblüte. Doch was genau dahinter steckt, welche tiefe Bedeutung die Japanerinnen und Japaner mit diesen Traditionen verbinden, das weiß kaum jemand, der sich nicht näher mit dem Land, der Kultur und den Menschen beschäftigt hat.

Um all diese unbekannten oder nur oberflächlich bekannten und oftmals falsch interpretierten Traditionen und Verhaltensweisen tatsächlich kennenzulernen, bietet ein Auslandssemester an einer japanischen Universität eine perfekte Möglichkeit. Wo sonst könnte man die japanische Kultur besser verstehen lernen? Wo sonst Informationen und echte Eindrücke aus erster Hand bekommen? Ganz zu schweigen von den persönlichen Erfahrungen mit den Menschen vor Ort.

Ein Auslandssemester! Das klingt auf den ersten Blick unglaublich spannend und vielleicht sogar ein wenig nach Abenteuer. Und das ist es auch. Ohne Zweifel. Doch gleichzeitig steckt viel Arbeit, Fleiß und Disziplin dahinter. Und eine gehörige Portion Durchhaltevermögen. Denn neben all den spannenden Herausforderungen geht es vor allem auch darum, sich mit Neuem und Unerwartetem auseinanderzusetzen.

Das galt vor allem im Herbst 2021, einer Zeit der weltweiten Pandemie. Noch nie schien ein Auslandssemester in weitere Ferne gerückt zu sein, als es seinerzeit der Fall war. Vor allem ein Land wie Japan, das auch so schon am anderen Ende der Welt zu liegen schien, war aufgrund der Einreise- und Aufenthaltsbeschränkungen noch unerreichbarer geworden. Doch die Situation bot auch neue Chancen und Möglichkeiten. Neben dem klassischen Auslandssemester vor Ort gab es die Möglichkeit eines Online-Auslandssemesters. Eine gute Perspektive, um das Auslandssemester pandemieunabhängig sofort durchführen zu können. Und für diejenigen, die im Anschluss daran noch mehr wollten, war ein klassisches Auslandssemester vor Ort zu einem späteren Zeitpunkt zumindest nicht ausgeschlossen.

Online-Auslandssemster an der Otemon Gakuin University (OGU)

Doch inwiefern unterschied sich jetzt ein Online-Auslandssemester von einem klassischen Semester vor Ort? Wie so etwas an der Otemon Gakuin University (OGU) in Osaka (Japan) funktionierte, erfahrt ihr hier.     

Viele organisatorische Aspekte fielen beim Online-Auslandssemester direkt schon einmal weg. Weder mussten Flüge gebucht, Unterkünfte gesucht oder Fragen der Finanzierung geklärt werden. Insgesamt war es also vor allem finanziell gesehen vergleichsweise kostengünstig und somit für niemanden ein Ausschlusskriterium. In den meisten Fällen fielen sogar die im Ausland und auch in Japan üblichen Studiengebühren entweder weg oder wurden von der Heimat-Uni übernommen (bzw. waren Teil eines internen Austausch-Abkommens zwischen den Universitäten). Lediglich einige Veranstaltungsunterlagen mussten vorab angeschafft werden wie beispielsweise Literatur oder Arbeitshefte. Doch selbst hier wurden viele Dinge online und kostenneutral zur Verfügung gestellt.

Ging es dann erstmal los, startete zunächst die Orientierungsphase. Diese wurde vom International Office der OGU durchgeführt und bot erste Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner vor Ort. Die Universitätsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter waren unglaublich hilfsbereit und halfen bei allen Fragen. Sei es per Mail oder per Online-Konferenz. Vieles ließ sich sehr schnell klären. Und das, obwohl sich die Universität mehrere tausend Kilometer entfernt in einer anderen Zeitzone befand und ein persönlicher Kontakt (anders als beim klassischen Auslandssemester) nicht möglich war. Zugegebenermaßen waren die offenen Fragen allerdings auch überschaubarer. Es gab einfach weniger zu klären, und das meiste betraf tatsächlich die einzelnen Veranstaltungen selbst. Ein Schwerpunkt waren natürlich die technischen und EDV-bezogenen Anforderungen: Während man also beim klassischen Auslandssemester einen Lageplan der Universität in die Hand gedrückt bekam und in den ersten Tagen manchmal verzweifelt damit beschäftigt war, die richtigen Hörsäle überhaupt zu finden, bekam man beim Online-Austausch im Wesentlichen Links und Passwörter zugeschickt – zusammen mit Bedienungsanleitungen, um sich in den virtuellen Hörsälen zurechtzufinden. Und ganz ehrlich gesagt, klappte das recht gut. Mit Ausnahme von kleineren Anlaufschwierigkeiten, wenn beispielsweise ID und Passwort ausschließlich auf Japanisch gekennzeichnet waren und es (noch) an den Sprachkenntnissen mangelte.

Die Online-Aktivitäten waren auch über die Orientierungsphase hinaus sehr vielfältig. Es gab beispielsweise verschiedene Online-Kommunikationstools, die den Einstieg erleichtern sollten und auch über das gesamte Semester hinweg einen Austausch ermöglichten. Über einen „Multilingual Chat“ war beispielsweise ein Austausch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Universität (auch über die Orientierungsphase des International Office hinaus) möglich. Der „E-CO English Easy Chat“ ermöglichte die Verbesserung der eigenen englischen Sprachkenntnisse in Kleingruppen unter Studierenden: Völlig ungezwungen über alle möglichen Themen sprechen. Die „Ryugakusei Time“ beinhaltete einen Austausch, in dem einzelne Studierende sich und ihre Kultur teilen konnten oder einfach nur über gemeinsame Interessen plauderten. Beim „Language Exchange Teletandem“ fand sogar ein persönlicher Austausch in zweier Gruppen statt. Sozusagen „Face-to-Face“ traf man sich virtuell einmal in der Woche für 30 Minuten und sprach die Hälfte der Zeit in der einen und die andere Hälfte der Zeit in der anderen Sprache. So konnten beide Studierende ihre Sprachkenntnisse gegenseitig verbessern: Englisch und Japanisch zum Beispiel oder Japanisch und Deutsch.

Für alle Tools gab es eine Anmeldeplattform auf der jeder Interessen, Fähigkeiten und Wünsche hinterlegen konnte. Es wurde dann von der Universität eine passende Gruppe oder ein passender Student bzw. Studentin gesucht. Klang ein wenig wie eine akademische Partnervermittlung; mit dem Unterschied, dass es hier neben sozialen Aspekten um die Verbesserung der gegenseitigen Fähigkeiten ging. Die so entstanden Kontakte hielten manchmal sogar über das Semester hinaus an und konnten natürlich selbstständig weiter gepflegt werden. Was man daraus machte, und wie sehr man ein solches Angebot nutzte, blieb jedem selbst überlassen. Das Bemühen um Integration jedenfalls war groß und die Nachfrage auch.

Über die allgemeineren Online-Aktivitäten und Online-Tools hinaus hatte jeder natürlich auch Zugang zu universitären Einrichtungen wie bspw. der Bibliothek. Vieles war hier mittlerweile als Online-Ressource verfügbar. So waren sinnvolle Recherchen möglich, auch ohne vor Ort zu sein. Doch Vorsicht: Nicht immer konnte eine Recherche problemlos in englischer Sprache durchgeführt werden. Japanischkenntnisse waren also auch hier sehr zu empfehlen…

Wie schmeckt eigentlich japanisches Mensa-Essen?

Viele andere Bereiche blieben allerdings notgedrungen leider verschlossen. So konnte sich beispielsweise niemand einfach in die Mensa auf dem Uni-Campus setzen und erfuhr somit auch nicht, wie es in einer japanischen Uni-Mensa zur Mittagszeit roch oder wie das Mensa-Essen dort schmeckte. Auch konnten viele nicht erleben, was es bedeutete in einer japanischen Großstadt wie Osaka mit öffentlichen Verkehrsmitteln (den verwirrenden Stationsnamen und dem unübersichtlichen U-Bahn- und Zugsystem) zu reisen. Aber, vielleicht könnt ihr das alles ja später noch einmal nachholen. Und was dann das Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln angeht: Nun, viel Glück dabei…!

Japanisches Essen übrigens ist nicht nur sensationell gut und unglaublich vielfältig, sondern auch sehr gesund. Das solltet ihr auf jeden Fall nachholen! Wusstet ihr, dass die Zahl fünf in der traditionellen japanischen Küche eine besondere Bedeutung hat? Ausgehend von der Fünf-Elemente-Theorie des Buddhismus gibt es im „Washoku“ fünf Geschmacksrichtungen, fünf Farben, fünf Speisen und fünf Zubereitungsarten. Beispielsweise gilt eine Mahlzeit als umso gesünder, je mehr Farben die verschiedenen Lebensmittel haben. Was auf dem Teller liegt, sollte also möglichst bunt sein. Pommes rot-weiß oder wie man so schön sagt „Pommes Schranke“ ist da auf jeden Fall nicht ausreichend. Ach so, und sollte euch eine Japanerin oder ein Japaner fragen, ob ihr die japanische Küche schon kennt, dann antwortet bitte nicht, dass ihr wisst, was „Sushi“ ist…

Die Vorlesungen und Seminare selbst waren meist klein und überschaubar gehalten. Die Dozierenden kannten ihre Studentinnen und Studenten. Persönlich (soweit das Online möglich war) und mit Vornamen. Das ist bei klassischen Auslandssemestern nicht immer der Fall. Oftmals sind die Hörsäle dort genauso überfüllt, wie in deutschen Präsenz-Unis auch. Natürlich hängt das aber auch davon ab, was ihr studiert und in welchem Semester ihr euch befindet. Hier gibt es sicher große individuelle Unterschiede.

Was das Kursangebot selbst betraf, hing auch hier vieles von den eigenen individuellen Fähigkeiten ab. Sprach man die Sprache schon und befand sich in einem höheren Semester an der Heimat-Uni? Dann konnte man fachspezifisch einsteigen und so richtig mitmischen. Wer die Sprache noch nicht beherrschte und vielleicht noch relativ am Anfang des Studiums stand, für den war das aber auch kein Problem. Es gab vielfach spezielle Kursangebote, die auf Austausch-Studierende zugeschnitten waren wie beispielsweise das „Japan-Program“. Dort wurden landesspezifische Themen behandelt. Beispielsweise „Social Issues in Japan“ oder „Japanese Business and Management“. Diese Kurse wurden in englischer Sprache durchgeführt.

Japanisch für Anfänger: So schwer kann das doch nicht sein, oder?

Sprachkurse gab es selbstverständlich auch. Für jedes Sprachlevel war etwas dabei: Anfänger- oder Fortgeschrittenen-Kurse. Die Sprachkurse fanden ebenfalls in einer kleinen Größe statt. Gruppengrößen von weniger als zehn Personen waren nicht unüblich. Das war gut für den persönlichen Kontakt und für den Lernerfolg. Es verlangte aber auch eine Menge ab. Je kleiner die Gruppe war, desto häufiger war der oder die einzelne Person auch an der Reihe. Die aktive Beteiligung der Studierenden war sehr hoch. Das mochte für viele, die überfüllte Hörsäle mit hunderten Studierenden gewohnt waren, in denen mündliche Beteiligungen eher die Ausnahme sind, zunächst sehr ungewohnt sein. Es war eine sehr intensive Zeit. So fanden beispielsweise die Sprachkurse – im Gegensatz zu den anderen wöchentlichen Veranstaltungen – in der Regel täglich statt. Zusätzlich mussten Inhalte vor- und nachbereitet werden. Und wenn jetzt jemand verunsichert war, weil das Erlernen einer dritten Fremdsprache ausschließlich unter Nutzung einer zweiten Fremdsprache erfolgte, d.h. Japanisch auf Englisch gelehrt wurde; so konnte der- oder diejenige schon schnell beruhigt werden: Schon nach wenigen Wochen fanden die Sprachkurse ausschließlich auf Japanisch statt. Auch die Lehrbücher waren in den höheren Kapiteln (des Anfängerkurses!) ausschließlich auf Japanisch geschrieben.

Und wusstet ihr, dass eine Vorlesung in Japan eine Stunde und 45 Minuten dauert? Im Gegensatz zu unseren gewohnten Vorlesungszeiten von einer Stunde und 30 Minuten also 15 Minuten länger. Das alles zusammen kann schon zu einem Faktor werden, was die Konzentrationsfähigkeit betrifft. Vor allem zum Ende einer Vorlesung hin. Nicht zu vergessen (ganz wichtig!) der große Zeitunterschied von ca. acht Stunden (je nach Sommer- oder Winterzeit). Man musste also berücksichtigen, dass Japan uns jeden Tag acht Stunden voraus war. Das bedeutete, dass so manche (Online-)Veranstaltung zu einer für uns sehr unangenehmen Uhrzeit stattfand wie beispielsweise von 01:30 – 03:15 Uhr. Mitten in der Nacht.   

Doch wer sich darauf einließ, für den lohnte es sich sehr. Die Lernerfolge waren wirklich beachtlich. Die gängigsten japanischen Schriftsysteme „Hiragana“ und „Katakana“ waren vielen bei entsprechender Übung schon nach wenigen Wochen grundsätzlich vertraut und nach wenigen Monaten sogar beherrschbar. Was natürlich nicht bedeutete, dass man fließend japanisch sprechen konnte.  

Vom Hörsaal aus in die ganze Welt (…oder bis zur nächsten Bushaltestelle)

Die wöchentlichen Veranstaltungen waren von der Intensität her weniger stark als die Sprachkurse. Nicht zuletzt deshalb, weil sie eben nur 1x pro Woche stattfanden. Trotzdem galt auch hier, dass man sich in den Kleingruppen inhaltlich sehr einbringen sollte und auch diese Veranstaltungen grundsätzlich (für uns Europäer) zu einer nächtlichen Zeit stattfanden. Darüber hinaus hing es auch immer vom Dozierenden und den Inhalten ab, welche Intensität gefordert wurde. Das war vorab nur schwer einschätzbar. Vor allem auch deshalb, weil in der Regel kaum auf den „Flurfunk“, d.h. die Erfahrungen der höheren Semester, die die Veranstaltungen in den vergangenen Jahren schon belegt haben, zurückgegriffen werden konnte. Jeder musste sich also einfach darauf einlassen.

Egal um welche Veranstaltung oder welchen Sprachkurs es sich handelte: Wer mit der richtigen Einstellung an die Sache heranging und ein Interesse an den Themen hatte (und das sei mal vorausgesetzt), der entwickelte schnell ein hohes Commitment – fast von selbst. Schon nach wenigen Wochen waren alle intensiv dabei. Das lag auch daran, dass die Betreuung wirklich gut war, es spezifische Extraaufgaben gab, Themen selber vorgestellt und präsentiert werden durften, in Kleingruppen gearbeitet und die Veranstaltungen durchaus abwechslungsreich gestaltet worden waren. Verschiedenste Medien kamen hierfür zum Einsatz.

Das ist etwas, womit man im Vorfeld nicht unbedingt rechnen würde. Zumal die Veranstaltungen ausschließlich Online stattfanden; jeder also alleine zu Hause vor dem Bildschirm saß. Doch sobald die Veranstaltungen begannen, war niemand mehr alleine. Ein Fenster in die ganze Welt hatte sich geöffnet. Vor uns saßen Studierende aus den Vereinigten Staaten, aus Europa, aus China, aus Indonesien (Um nur einige Beispiele zu nennen). Dazu kamen Studierende der OGU vor Ort. Die saßen entweder auch zu Hause vor ihrem Laptop (wahrscheinlich nur wenige Kilometer von der Uni entfernt …) oder befanden sich direkt im Hörsaal; gegenüber die Dozentin oder der Dozent. Diese sogenannten hybriden Vorlesungen waren tatsächlich keine Seltenheit mehr. „Und das funktionierte?“, fragt ihr euch jetzt wahrscheinlich. Ja, das funktionierte erstaunlich gut, und war immer wieder auch Anlass für private Gesprächsthemen. So loggte sich beispielsweise einmal eine japanische Studentin in die Vorlesung ein, die verspätet auf dem Weg zum Hörsaal war und noch an der Bushaltestelle saß. Alle Seminarteilnehmer bekamen so eine kleine Stadtführung durch die Innenstadt von Osaka: Auf der Bustour zur Uni.

Ein erster Schritt auf dem richtigen Weg

Bei all diesen positiven Eindrücken solltet ihr natürlich nicht vergessen, dass ein solches Online-Exchange-Program einen Aufenthalt im Land selbst nicht ersetzen kann. Den buddhistischen Shitenno-ji Tempel in Osaka mit seiner fünfstöckigen Pagode beispielsweise könnt ihr am Bildschirm nur schwer besichtigen. Zwar könnt ihr euch ein Video anschauen, doch die besondere Atmosphäre spürt ihr dadurch nicht. Auch könnt ihr keinen Ausflug in die beeindruckende kulturelle (Haupt-) Stadt Japans Kyoto mit seinem weltberühmten Gion-District unternehmen und euch die japanische Handwerkskunst ansehen oder aber den Mount Fuji zumindest teilweise besteigen. Auch die kulturell tief verwurzelte zurückhaltende und höflich- freundliche Art der Japanerinnen und Japaner werdet ihr von zuhause aus nicht wirklich kennenlernen.

Ein Online-Auslandssemester in Japan (oder in jedem anderen Land) kann daher immer nur ein erster Schritt sein, um das Land, seine Menschen und die Kultur zu entdecken. Für diejenigen von euch, die sich ein umfassendes Auslandssemester vor Ort wünschen oder dieses aufgrund des Curriculums ihres regulären Studiengangs benötigen, wird diese Alternative nur ein schwacher Trost sein. Es war und ist jedoch gleichzeitig ein Schritt, den ihr vergleichsweise leicht und unkompliziert auch während einer weltweiten Pandemie unternehmen könnt; ohne großen organisatorischen oder finanziellen Aufwand. Und den ihr vielleicht sogar zeitgleich und parallel in euer reguläres Studium integrieren könnt. Wenn ihr euch dafür entscheidet, solltet ihr euch jedoch genügend Zeit dafür nehmen und euch voll und ganz darauf einlassen: „Yoroshiku onegai shimasu.“ (よろしく お願いします).   

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